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WAS IST HASSKRIMINALITÄT?
 

Wenn die Beweggründe für eine Straftat auf der Abneigung/Hass gegenüber queeren Personen beruhen, handelt es sich um „Politisch Motivierten Kriminalität“ (PMK). Diese wird auch als Hasskriminalität bezeichnet.

Wenn Anzeichen für PMK vorliegen, muss die Polizei dies dem zuständigen polizeilichen Staatsschutz melden, damit dieser die notwendigen Ermittlungen einleiten kann. Die Landeskriminalämter und das Bundeskriminalamt führen über die begangenen Straftaten eine Statistik.

 

Das Bundesinnenministerium betrachtet politisch motivierte Straftaten als „besondere Bedrohung unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung“. Daher wird politisch motivierte Kriminalität wegen ihrer besonderen Schwere härter bestraft und gesondert in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) aufgeführt.

In Kooperation mit das Projekt 1000 % MENSCH, VelsPol Deutschland e.V. und VelsPolBW e.V. Das LSBTI*-Mitarbeiternetzwerk in der Polizei, Justiz und Zoll sowie Liebe wen Du willst! e.V.

Im Jahr 2019 gab es laut einer Statistik des Bundesministerium des Innern (BMI) in Deutschland 564 Straftaten, die aufgrund von Homo-, Bi-, Trans*- und Inter*feindlichkeit verübt wurden. Diese Straftaten wurden der Hasskriminalität zugeordnet.

147 davon waren Gewalttaten. Ein Großteil der Straftaten wird jedoch nicht angezeigt. Die Dunkelziffer liegt bei über 90%.

Wir möchten Dir einen kurzen Leitfaden an die Hand geben, was Du tun kannst, wenn Du von einer homo-, bi-, trans*- oder inter*feindlichen Straftat betroffen bist oder Zeug*in einer solchen wirst. 

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