Hedwig Freifrau von Beverfoerde gewinnt erneut!

Bild: © Ralf Ricker (06.10.1978). Ricker ist Grafikdesigner aus Wien, selbständig seit 2005. In seiner Freizeit malt er digitale Karikaturen.

„Homosexualität wie eine Krankheit dargestellt“ 

„DEMO FÜR ALLE“-CHEFIN BEVERFOERDE AUCH 2016 „MISS HOMOPHOBIA“

 

ENOUGH is ENOUGH! OPEN YOUR MOUTH! kürt „DEMO FÜR ALLE“-Chefin Hedwig Freifrau von Beverfoerde auch 2016 zur „MISS HOMOPHOBIA“.

Hedwig Freifrau von Beverfoerde, die Organisatorin der „Demo für alle“ ist wie im letzten Jahr wieder zur „Miss Homophobia“ gewählt worden. In einer Internet- Abstimmung, die von der Berliner LGTBI*-Initiative „ENOUGH is ENOUGH! OPEN YOUR MOUTH!“ durchgeführt wurde, erhielt sie fast jede zweite Stimme. Ebenfalls nominiert waren die Publizistinnen Birgit Kelle und Gabriele Kuby.

ENOUGH is ENOUGH“ erklärte hierzu:


„Wir wissen, dass weder die Auswahl der Kandidatinnen noch die Abstimmung repräsentativ ist. Trotzdem zeigt das deutliche Ergebnis, wie groß die Sorge innerhalb der LGTBI*-Community über die Ressentiments sind, die durch das Umfeld der „Demo für alle“ kultiviert werden. Kampfbegriffe wie „Frühsexualisierung“, werden heute ganz selbstverständlich in der politischen Debatte benutzt, obwohl die damit verbundenen Vorwürfe und Szenarien rein konstruiert sind und mit der tatsächlichen Situation nichts zu tun haben. Weder sollen in deutschen Schulen Kinder „sexualisiert“ werden, noch geht es darum, für Homosexualität zu „werben“.

 

Tatsächlich machen Frau von Beverfoerde und die „Demo für alle“ Stimmung gegen eine Behandlung des Themas Homosexualität als eine gleichwertige sexuelle Orientierung. Damit richten sie einen großen Schaden an, besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die gerade dabei sind, ihre sexuelle Identität zu entdecken, und auch durch die „Demo für Alle“ immer mehr mit einer gesellschaftlichen Stimmung konfrontiert werden, die Homosexualität wie eine Krankheit darstellt, vor der besonders junge Menschen geschützt werden müssen. Wir als Menschenrechtsinitiative wissen aus unserer täglichen Arbeit auch, wie sehr sich Eltern und Lehrer immer mehr verunsichert fühlen, und ein entspannter angemessener Umgang mit dem Thema Homosexualität immer schwieriger wird.

 

Die „Demo für alle“ arbeitet nicht nur mit der AfD zusammen. Sie wirkt auch in andere Parteien hinein, insbesondere in die Union. Die CSU hat sich in ihrem Grundsatzprogramm gerade gegen eine „Relativierung“ der Ehe und eine angebliche „Frühsexualisierung“ ausgesprochen. Hedwig Freifrau von Beverfoerde hat ganz persönlich einen großen Anteil daran, dass Homophobie in unserer Gesellschaft salonfähiger wird.

 

Wir rufen dazu auf, sich diesem Hass entgegen zu stellen. Nicht nur Homosexuelle, sondern besonders auch Heterosexuelle. Es sind zum allergrößten Teil ihre Kinder, gegen die sich dieser Hass richtet.“ 

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