Die Demonstration zum 10. Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie (IDAHOT) war das vierte Projekt von ENOUGH is ENOUGH! OPEN YOUR MOUTH!

 

Das Motto der Demonstration lautete
„Wann hast Du entschieden hetero zu sein?“ Mit dieser Frage wollten die Organisatoren klar machen, dass sexuelle Orientierung keine Entscheidung ist. Gleichzeitig wurde auf die weltweite Homophobie und Transphobie aufmerksam gemacht.

 

Über 9.000 Menschen aus ganz Europa demonstrieren am 17.05.2014 wieder friedlich auf den Straßen Berlins. Mit einer 60-Meter-langen Regenbogenfahne und dem 25-Meter-langen Flaggenteppich wurde durch die Demonstration der vielen tausend Teilnehmer*innen erstmalig nach 10 Jahren der Internationale Tage gegen Homophobie und Transphobie wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt.

 

Wir können viel mehr als nur Party! Wir interessieren uns sehr für die Situation der weltweiten Community und setzen uns für die Verteidigung der Menschenrechte ein. 

Gerade deswegen haben sich Persönlichkeiten der Berliner Clubszene sofort entschieden, bei unserem Videoprojekt mitzumachen. Dieses Video war ein gemeinsamer Aufruf an die Clubszene, um an der Berliner Demo am 17. Mai 2014 teilzunehmen. 

Es war allen Beteiligten sehr wichtig zu zeigen, dass die Berliner*innen und weltweite Community zusammenhalten muss. 

 

Homophobie und Transphobie sind, sowohl in Deutschland als auch weltweit, immer noch ein großes gesellschaftliches Problem. Die rechtliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren in Deutschland ist in den letzten Jahren fast vollständig erreicht worden. Aber eben nur fast, denn Eingetragene Lebenspartnerschaften haben vor allem die gleichen Pflichten wie heterosexuelle Ehepaare, jedoch nicht die gleichen Rechte.

 

Als Kommunikationsmittel dienten im Rahmen der Kampagne zum IDAHOT 2014 diesmal auch Flyerteams mit Roll-ups in verschiedenen Berliner Clubs und Cafés, Haftnotizen, Aufkleber, Postkarten, Plakate und natürlich wieder die digitalen Medien, Facebook, Twitter, YouTube – erweitert durch die Videoplattform Vimeo und den Fotodienst Instagram.

 

 

Gleichzeitig produzierte und veröffentlichte die Initiative verschiedene Videos, die sich mit den unterschiedlichsten Aspekten von Homophobie beschäftigen. Auch hierfür konnten wieder Menschen des öffentlichen Lebens, wie die Entertainerin Gayle Tufts, Comedian Ole Lehmann, Schauspielerinnen Maren Gilzer und Julita Witt und weitere gewonnen werden.

Weitere Videos findet ihr auf unserem YouTube-Kanal.

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BOTSCHAFT AN DIE POLITIK
MAI 2014

HOMOPHOBIE BEDEUTET FÜR MICH...

MAI 2014

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